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Busy weekend

Endlich angekommen in Waipukura, Hawkes Bay... War dann doch ein recht langer Weg aus dem Norden. Seit wir Freitag morgen bei Alina losgefahren sind um den Rest von Northland zu erkunden haben wir unser armes bemitleidenswertes Auto über 1000 km lang die neuseeländischen Straßen hoch und runter 'gejagt'- mehr oder weniger. Langsam haben wir uns an die regelmäßig hinter uns entstehenden Autoschlangen gewöhnt, dabei dürfen wir uns ja irgendwie auch nicht wundern wenn wir mit max. 30-40 km/h die kurvigen, steilen & teilweise unbefestigten Straßen hoch kriechen aber wir müssen Benzin sparen. Bergab muss Frederik sich immer im Sitz festkrallen-man muss es ja schließlich ausnutzen ohne Gas geben zu müssen den Hügel runterbrettern zu können.. Also alle Sachen zusammengepackt-das sind ja nicht allzu viele, beim Frühstück dann erstmal einen Anpfiff von Alina kassiert, weil wir ihrer Meinung nach zu viel essen und alle Vorräte aufbrauchen...Der Abschied fiel uns deshalb nicht ganz so schwer. Auf Richtung Bay of Islands, auf dem Weg haben wir in den Kawiti glow worm caves noch eine 'Privatführung' bekommen- wir waren die einzigen und durften deswegen sogar Fotos von den Glühwürmchen machen. Danach in Kawakawa den 'Toristenströmen' zur Toilette von Hundertwasser gefolgt, die wohl bekannteste öffentliche Toilette ganz Neuseelands Unsere nächste Station, Pahia in der Bay of Islands, hat uns nicht so sehr begeistert. Die Stadt liegt zwar direkt am Strand, aber wenn man am Meer sitzt und die Straße direkt hinter einem verläuft-da sind wir mittlerweile zu verwöhnt deswegen sind wir einfach weiter nach Kerikeri, ins alte Maori Dorf Rewa's Village, wo man einiges über die alte Kultur lernen kann. Von dort aus ging's dann für ca. eine Stunde zu den Rainbow Falls, der Wanderweg führte durch eine Art Urwald, wirklich sehr schön. Nach zwei Stunden sind wir dann einfach schon mal weiter in den Norden gefahren-wir haben ja noch ein paar Kilometer vor uns. Freitag Abend sind wir dann im Dunkeln auf der Karikari Peninsula angekommen und haben uns nach einigem Hin und Her einfach an den Rand einer scheinbar nicht allzu viel befahrenen Straße gestellt. Als wir morgens mit Blick auf einen wirklich grandiosen Sonnenaufgang inklusive Regenbogen neben einer Schafwiese aufgewacht sind war das schon ein echt guter Start in den Tag. Wir sind dann weiter Richtung Cape Reinga gefahren und haben auf dem Weg den optimalen Platz für unser Frühstück gefunden- ein unglaublich weiter Sandstrand mit Felsen und grünen Hügeln im Hintergrund, erstaunlich blaues Wasser- es war einfach genial. Also gab es ein paar Sandwiches an einem der schönsten Strände, die wir bis jetzt gesehen haben. Angekommen im fast nördlichsten Teil Neuseelands, Cape Reinga, haben wir uns mit Ausblick auf die Abel Tasman See und den Pazifik im Sonnenschein in's Gras gesetzt und ein bisschen gelesen/gezeichnet. Sehr entspannt. Auf dem Rückweg ein kleiner Abstecher zum 90 Mile Beach-wir haben uns dann aber nicht getraut, am Strand selbst weiter zu fahren. Da sind dann doch schon zu viele Autos der Flut zum Opfer gefallen Weil wir Sonntag Abend ja schon in Waipukura ankommen mussten haben wir Samstag versucht noch die Fähre nach Rawene zu erwischen, um morgen morgens möglichst früh starten zu können-hat geklappt. Weil sich die letzte Suche nach einem Schlafplatz im Dunkeln ja durchaus erfolgreich gestaltet hat haben wir das einfach nochmal probiert. Das ist immer ein ziemlich merkwürdige Situation in einer völlig unbekannten Umgebung ein etwas entlegeneres Plätzchen zu finden wo einen keiner erwischt... aber gut.Teil des Abenteuers! Am nächsten Morgen sind wir früh los und haben uns auf dem Weg in den Süden noch den ältesten und größten Kauri Baum angeguckt, Tane Mahuta. Ziemlich beeindruckend! Den Rest des Tages haben wir im Auto verbracht und sind über Auckland (mal wieder) Richtung Hawkes Bay gefahren. Kurz bevor wir angekommen sind, es war schon dunkel und wir hatten noch ca. 10 km Fahrt vor uns, ist plötzlich ein Polizeiwagen mit Blaulicht hinter uns-wir müssen anhalten. Als dann ein zweiter (!) Wagen mit Blaulicht vor uns hält haben wir es langsam mit der Angst zu tun bekommen! Eine Frau hat anscheinend die Polizei alarmiert, weil sie dachte, dass Frederik, der zu dem Zeitpunkt am Steuer saß, betrunken oder sonst was sei-er würde langsam und in Schlangenlinien fahren! Nachden wir klargestellt haben dass wir weder Schwerverbrecher noch betrunken waren, sondern nur Sprit sparen und die Frau überholen lassen wollten war alles wieder in Ordnung und wir konnten weiterfahren-trotzdem, das war wirklich eine merkwürdige Situation! :D Am Ende sind wir heile bei Angela angekommen und gucken jetzt mal wie die nächsten drei Wochen hier werden

17.9.13 03:08, kommentieren

Ja wir leben noch..

Allerliebste Grüße vom anderen Ende der Welt, wir sind vor ca. drei Wochen angekommen und haben uns gedacht, das es vielleicht mal eine Idee wäre, euch ein bisschen was von dem Verlauf unserer bisherigen Reise zu berichten... Nach einer doch sehr anstrengenden Woche in Auckland sind wir spontan mit dem neu gekauften Auto, ein Mitsubishi Magna von 1993 mit über 200.000 km Richtung Coromandel Peninsula gefahren. Angekommen in Thames die große Überraschung-freedom Camping ist leider nur für Fahrzeuge mit eigenen Sanitäranlagen erlaubt... Das lässt sich nicht ganz so gut mit unserem Plan, mindestens 90 Nächte statt in einem Hostel im Auto zu schlafen damit sich die Investition auch lohnt vereinbaren-na toll. Die Aussicht auf mindestens 200 $ Strafe und die aufmunternden Worte der liebenswürdigen Frau an der petrol station ("'you're now in New Zealand-you'll be killed! That happens all the time. '') haben unsere Laune natürlich ins unermessliche gesteigert. Naja . Natürlich (!) haben wir uns trotzdem an die Straße gestellt und nach Einbruch der Dunkelheit im Schein der Taschenlampe unseren neuen Camping Kocher eingeweiht.Grandios! Und siehe da-wir haben überlebt. Am nächsten Tag ging es weiter an der Küste hoch, in Coromandel Town angekommen hat uns die Frau im post office ein buddhistisches centre empfohlen die manchmal wwoofer aufnehmen. Also haben wir uns nachmittags auf den Weg Richtung Colville gemacht. Nachdem es dort erst hieß, dass es im Moment nicht genug Arbeit gibt konnten wir letztendlich doch für eine Woche bleiben. Das ist wirklich ideal gelaufen! Jan, der den Großteil hier organisiert ist, da sind Frederik und ich uns einig, mit Abstand die interessanteste Person die wir jemals kennengelernt haben. Abends am Kaminfeuer zu sitzen und ihm zuzuhören, wenn er seine Geschichten erzählt war wirklich toll. Mit unseren Hotties-mehr oder weniger dicht, das haben wir mehr als einmal zu spüren bekommen-sind wir dann abends in unser dorm gegangen. Schon merkwürdig wenn man spätestens um halb 10 denkt, dass man doch langsam ins Bett gehen könnte... Der Schlafrhythmus hat sich im Vergleich zu Deutschland wirklich enorm geändert. Nach einer sehr entspannten Woche mit super leckerem Essen ging's dann über Cathedral Coves zurück über Auckland nach Ngunguru in der Region Northland. Da sind wir im Moment noch, bis Freitag morgen-also euer Donnerstag Abend... Alina und ihre beiden Kinder Rosa und Oskar wohnen hier relativ weit außerhalb-nicht schwierig in einem Land wie Neuseeland-und wir können in einer Hut mit gigantischem Ausblick schlafen. Okay das reicht erstmal für den Anfang. Mal gucken ob wir durchhalten und euch auf dem laufenden halten.. Also dann, hoffentlich bis bald...

12.9.13 00:27, kommentieren